Auf Wiedersehen 1. Bundesliga!

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Nullnummer zum Abschluss der ersten Bundesliga in Grieskirchen. Gleichzeitig verabschieden die Schwanenstädter Hauptangreifer Jayme Andrioli, der zurück nach Brasilien reiste, und Kapitän Peter Haas, der sich nach vielen aktiven Jahren aus der ersten Mannschaft zurückziehen will.

Gleich im ersten Spiel kam es nochmals zum Andrioli-Brüderduell, wo Jayme auf Jean und Pedro traf, die seit Jahren im Dress der Freistädter agieren. Der Start wurde gegen die bereits fix für das Final3 qualifizierten Mühlviertler komplett verschlafen und es stand schnell 0:6. Nach einem Timeout fanden die Schwanenstädter besser ins Spiel, konnten den Rückstand aber nicht mehr wettmachen. Der Schwung konnte aber in Satz 2 mitgenommen werden, wo Schwanenstadt lange in Führung lag, schlussendlich die Chancen und auch einen Satzball nicht zu verwerten wusste. Freistadt holte sich Satz 2 und ließ auch im 3. nichts mehr anbrennen und setzte sich verdient durch.

Gegen die Hausherren aus Grieskirchen sollten die Dinge wieder anders laufen. Man startete besser und konnte sich sowohl in Satz 1 als auch 2 eine deutliche Führung erspielen. Aber auch dieses Mal vermochten es die Schwanenstädter nicht, diese über die Runden zu bringen. Zu inkonstant zeigten sich die Schnötzinger-Fünf. Neben schwachem Spielaufbau ließ man auch immer wieder Punkte im Angriff liegen. Unterm Strich zu wenig und so setzte es im letzten Spiel der Saison erneut eine klare 3:0-Niederlage.

„Auch wenn die Positionen bereits vor dem Spiel bezogen waren, wollten wir heute an die zuletzt guten Leistungen und den ersten Punktegewinn in der Vorwoche anknüpfen. Leider ist uns das heute nicht gelungen. Wir blicken auf eine schwierige Saison zurück mit wenig Vorbereitungszeit und vielen personellen Umstellungen während der Saison. Wir haben als Mannschaft nie wirklich zusammengefunden und das hat man bis zur letzten Runde in unserem Spiel immer wieder gesehen.“ resümiert Kapitän Peter Haas, für den es das letzte Match als Stammspieler der Schwanbombers-1er war, nach dem Spiel. „Großen Dank auch an Jayme“, der diese Saison nach studienbedingtem Ausfall vom etatmäßigem Hauptangreifer Schoissengeyer Maximilian, die Rolle übernahm. „Der erhoffte Erfolg blieb zwar aus, Jayme war aber eine wichtige Unterstützung. Er hat der Mannschaft eine Perspektive gegeben und vor allem die jungen Spieler konnten viel von ihm lernen. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft und hoffen Ihn bald wieder in Österreich am Faustballplatz begrüßen zu dürfen.“

 

2er landet im Tabellenmittelfeld

Die Jungs um Kapitän Matthias Harreither konnten in der verkürzten 2. Landesliga-Saison 4 von 6 Partien gewinnen. Am Ende erreichen sie den 3. Rang und halten somit ungefährdet die Klasse.

 

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Julian Feichtinger

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