Cup-Aus im Viertelfinale

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Bei sommerlichem Faustballwetter fand vergangenem Donnerstag auf heimischen Rasen das Cupspiel Union Schwanenstadt gegen den aktuellen Bundesliga-Erstplatzierten FBC ABAU Linz Urfahr statt.
Urfahr verzichtete in der gesamten Partie auf Hauptangreifer Gabriel Heck, was ein spannendes Match zu verheißen ließ.

Vom ersten Ball an startete man mit einer gewaltigen Portion an Risiko und Schlagschärfe, was die Schwanbombers angeführt von Kapitän Peter Stöttinger, immer wieder die Punktführung brachte. Leider war die erste Hälfte aber auch von massenhaft kurz gespielten Bällen geprägt, die die eigenen Jungs immer wieder peinlich zu verpatzten wussten.

So gelang es nur einen der ersten vier Sätze auf das eigene Konto zu schreiben.

Nach einer taktischen Umstellung konnte man die Kurzen der Gegner außer Gefecht setzten und das Spiel nahm wieder an Fahrt auf. Nach einer schönen Abwehraktion der Kette Wittmann-Stöttinger-Kienberger wurde der Ball oft sehenswert von dem Schlägerduo Staudinger/Schoissengeyer versenkt. So schafften es die Schwanenstädter Jungs mit einem hervorragenden Lauf auf 2:3 aufzuholen. Obwohl im sechsten Satz nochmal alles drinnen gewesen wäre, schaffte man es nicht die letzten entscheidenden Punkte zu machen und überließ den Urfahranern Sieg.

„Selten haben wir so ein zweiseitiges Spiel gehabt. Auf der einen Seite haben wir zweitweise die Mannschaft aus Urfahr regelrecht aufgeschossen, auf der anderen Seite haben wir reichlich unnötige Fehler gemacht und unsauber gespielt.
Trotzdem ist es als Erfolgserlebnis zu sehen, dass man auch gegen Mannschaften, die ganz oben mitspielen, um den Sieg mitspielen kann.“

 

Angriff: Severin Staudinger, Maximilian Schoissengeyer

Abwehr: Peter Stöttinger (C), Julian Feichtinger, Simon Kienberger, Matthias Wittmann

Coach: Klaus Schnötzinger

 

Union Schwanenstadt – FBC ABAU Urfahr: 2:4 (6:11|11:8|9:11|3:11|11:7|9:11)

 

Foto: Ketter Franz

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