Schwanbombers stürzen ab

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Im Ligacup der 2. Bundesliga kamen die Schwanenstädter nach guten Start in einen regelrechten Abwärtsstrudel. In einem durch Corona angepassten Meisterschaftsmodus ohne Auf- und Abstieg, konnte in den ersten beiden Runden jeweils noch starke Leistungen abgerufen werden.

Vorentscheidung in Runde 3

Im dritten Spiel kam es bereits zum Aufeinandertreffen mit den Vöcklabrucker Bezirksrivalen, womit sich die beiden zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagenen Teams in einem vorentscheidenden Spiel um den Gruppensieg gegenüberstanden. Nach ausgeglichenem Start waren es schlussendlich die Tigers, welche die konstantere Leistung an den Tag legten und das Match zu ihren Gunsten entschieden.

Mit praktisch keiner Chance mehr auf den Titel, wollten die Schwanenstädter aber mit starken Leistungen nochmal ein Ausrufezeichen für die nächste Saison setzen.

In der folgenden Runde musste man die weite Reise nach Laa antreten, wo man aber von Beginn an nicht ins Spiel fand. Vor allem im Angriff vermochten die Schwanenstädter bei hartem Boden kaum zu Punkten und so musste man ohne Punkte abreisen.

Bombers im Sturzflug

Der Abwärtstrend setzte sich schlussendlich auch bei der Heimrunde gegen Waldburg fort. Diesmal lag es vor allem an der Defensive, die die Angriffe der Mühlviertler nur selten entschärfen konnte und den eigenen Schlägern keine guten Angriffsmöglichkeiten vorbereiteten. Eine ernüchternde und deutliche Niederlage war die logische Konsequenz.

Mannschaft kollabiert förmlich in Tollet

In der letzten Runde gegen das bisherige Schlusslicht aus Tollet kam es zu einem weiteren Leistungseinbruch. Ideenlos im Angriff, angewurzelt in der Abwehr konnte man die Tolleter kaum fordern und musste sogar die erste 0:4 Schlappe hinnehmen, womit man noch ans Tabellenende abrutschte.

Kapitän Peter Stöttinger resümiert zum Abschluss „Wir werden uns jetzt kurz 1-2 Wochen intensiv damit beschäftigen, was in den letzten Runden falsch gelaufen ist. Auch wenn wir, nachdem der Gruppensieg nicht mehr möglich war, verschiedene Aufstellungsvarianten ausprobiert hatten, ist ein derartiger Leistungseinbruch nicht akzeptabel. Danach gilt es aber einen Strich drunter zu machen und mit Blick nach vorne weiter an uns arbeiten, damit wir in der Halle wieder in die Form vom Saisonstart zurückfinden.“

 

Foto: Ketter Franz

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