Weitere Niederlagen fixieren den Gang in die 2. Bundesliga

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In der 7. Runde der ersten Bundesliga trafen die Schwanenstädter in Kremsmünster auf Final 3 Teilnehmer FBC Linz AG Urfahr und die Hausherren TUS Raiffeisen Kremsmünster. Die Ausgangslage war klar, zumindest ein Sieg musste her um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Außenseiterrolle gegen die Linzer

Gegen die vom Schweizer Ausnahme-Angreifer angeführten Urfahraner starteten die Schwanbombers vielversprechend. Ein anfänglicher 3 Punkte Rückstand konnte rasch umgedreht werden und der Satz schlussendlich relativ sicher gewonnen werden. Leider schlichen sich in weiterer Folge mehr Unsicherheiten ins Spiel der Schwanenstädter ein, während sich der Druck der Linzer erhöhte. Vor allem aufgrund einer schwachen Zuspielleistung und einer gestiegenen Eigenfehlerquote konnte man in den folgenden Sätzen nicht mehr mit Urfahr mithalten. 1:3 lautet folglich das, schon aus der Hinrunde bekannte, Endergebnis.

Direktes Duell gegen Kremsmünster

Gegen Kremmüster kam es auf ein Aufeinandertreffen mit einem direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt, wo bei Hausherren mit 4 Punkten Vorsprung die wesentlich bessere Ausgangssituation hatten. Doch die Schwanenstädter starteten wie aus der Pistole geschossen. Schnell lag man 6:1 vorne. Nach einem Timeout der Kremsmünsterer riss aber der faden und es entwickelte sich ein enger Satz bei dem die Führung mehrmals wechselte. Mit einer kämpferischen Leistung und starkem Service konnte man den Satz schlussendlich aber noch mit 15:14 für sich entscheiden. Wie schon im ersten Spiel konnte man aber in weiterer folge nicht mehr an die Leistung anschließen. Durch Stellungsfehler in der Abwehr, ungenaues Zuspiel und vergebene Chancen im Angriff, lief man Satz für Satz einem Rückstand hinterher und verlor zunehmend den Glauben an den Klassenerhalt. So kam es dass auch dieses Spiel erneut 1:3 verloren ging und damit den Abstieg in die 2.Bundesliga besiegelte.

Große Entäuschung bei den Schwanbombers

„Natürlich ist die Enttäuschung jetzt groß, wir haben uns hohe Ziele gesteckt welche wir leider nicht erreichen konnten. Wir haben die ganze Saison hinweg immer wieder starke Phasen gehabt wo wir auch die etablierten Mannschaften fordern konnten, so wie auch heute wiederim ersten Satz gegen Urfahr. Leider fehlte es schlussendlich an der Konstanz und Erfahrung im ganzen Team. Aber wir haben viel gelernt und eins ist klar, wir wollen diese Saison in der letzten Heimrunde am Freitag nochmal punkten und dann in der nächsten Saison gleich wieder den Aufstieg in die 1.Liga schaffen.“ resümiert der sichtlich enttäuschte Kapitän, Peter Stöttinger.

Die erste Bundesliga ist aber nicht nur in der Halle das erklärte Ziel. Nach dem Landesmeistertitel im Frühjahr soll nun auch am Feld der Durchmarsch in die 1.Bundesliga gelingen. Zuerst will sich die Mannschaft aber mit einem Sieg bei der letzten Heimrunde am Freitag, 24.01.2020 um 19:00 aus der Bundesliga verabschieden. Zu Gast sind UFG Grieskirchen/Pötting und DSG UKJ Froschberg.

 

Angriff: Maximilian Schoissengeyer, Florian Dutzler, Julian Feichtinger
Abwehr: Matthias Wittmann, Simon Kienberger, Peter Stöttinger, Matthias Staudinger
Coach: Klaus Schnötzinger
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Peter Stöttinger

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